Hass auf Peter Tatchell: Was Sie vor der Netflix-Dokumentation über den LGBT-Aktivisten wissen müssen

Der neue Netflix-Film Hating Peter Tatchell beleuchtet einen der produktivsten – und schlagzeilenträchtigsten – LGBT-Aktivisten Großbritanniens.


Sir Ian McKellen führt die Interviews mit Tatchell und reflektiert seine 50-jährige Karriere als Aktivist für alle Menschenrechte.

Der Dokumentarfilm scheut sich auch nicht, zu untersuchen, wie seine Bemühungen die Meinungen spalten.

Sir Elton John und David Furnish arbeiten auch als ausführende Produzenten an dem Film.

Hier ist alles, was Sie wissen müssen.


Peter Tatchell ist das Thema der nächsten großen Netflix-Dokumentation (Credit: Brett D. Cove/Splash)



Wer ist Peter Tatchell?

Peter Tatchell ist ein 69-jähriger Menschenrechtsaktivist.


1971 in London angekommen, hatte der in Australien geborene Tatchell bereits einen politischen Hintergrund.

Dazu gehörten Kampagnen zur Unterstützung der Aborigines und das Aussprechen gegen den Vietnamkrieg.


Tatchell ist offen schwul und wurde in London Anfang der 70er Jahre führendes Mitglied der Gay Liberation Front.

Als Teil seiner Arbeit mit der Gruppe organisierte er Sitzstreiks in Restaurants und nahm daran teil, die sich weigerten, Schwule zu bedienen.

Damals wurde Homosexualität als „medizinische Krankheit“ bezeichnet, und die Aktivisten kämpften weiter dagegen.

Tatchell war einer der Gründungsorganisatoren des ersten britischen Gay-Pride-Marsches im Jahr 1972.


Danach setzte er sich weiter für die Gleichberechtigung aller Menschen ein, einschließlich der LGBT-Community.

Er wird jedoch nicht immer für seine Methoden gelobt – er sorgt mit seinem Aktivismus für Schlagzeilen und spaltet die Meinungen während seiner Kampagnen.

Infolgedessen brachten ihm seine Bemühungen in den 80er Jahren den Titel des „meistgehassten Mannes Großbritanniens“ ein.

1998 verhaftete die Polizei Tatchell, weil er die Osterpredigt des Erzbischofs von Canterbury aus Protest gegen die Diskriminierung von LGBT-Personen durch die Kirche gestört hatte.

Zu seinen Kämpfen gehörten die Entkriminalisierung von Homosexualität und die Herabsetzung des Schutzalters für Schwule, um dem von Heterosexuellen zu entsprechen.

Was deckt der Film ab?

Hassen auf Peter Tatchell konzentriert sich in seinen eigenen Worten auf die Geschichte des Aktivisten.

Sir Ian McKellen führt das Interview mit Tatchell, das seine Bemühungen um Gleichberechtigung für alle untersucht und was ihn dazu veranlasste, ständig gegen Vorurteile in den regierenden Regierungen zu kämpfen.

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Darüber hinaus verwendet das Team Archivmaterial, um seinen über 50-jährigen Aktivismus zu dokumentieren.

Schließlich erscheinen auch der ehemalige Erzbischof von Canterbury George Carey und der Schauspieler Stephen Fry mit ihren Kommentaren und Erfahrungen mit Tatchell.

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